Dusägge

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englisch: Dusägge, short sword; französisch: Glaive slave, dusägge; italienisch: Schiavona, spada corta slava, dusägge.


Paul Post (1955)

RDK IV, 635


RDK IV, 635, Jost Amman, 1578.

D., auch dussecke, dusack (von böhmisch tesák = langes Messer hergeleitet), ist eine roh zugearbeitete Säbelklinge ohne Angel mit stumpfer Schneide und ovalem Loch am oberen Ende als Handhabe, nachweisbar im 16. Jh. als Nationalwaffe deutscher Fechtschulen (Abb. – s. auch Fechtkunst).

Zur Abbildung

Jost Amman, Kunst- und Lehrbüchlein, Frankfurt a. M. (Sigm. Feyerabend) 1578, Bl. 59 r (Andresen 237/84). Fechter, mit dem Dusägge kämpfend. Fot. Walter Steinkopf, Berlin.

Literatur

1. Lexer, Mittelhochdeutsches Wörterbuch, Leipzig 1872. – 2. Gustav Hergsell, Die Fechtkunst des 15. und 16. Jahrhunderts, Prag 1896.

Verweise